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Hochschule der Bildenden Künste Saar

Keplerstr. 3-5
66117 Saarbrücken

Tel. 0681.92652-0
e-mail: info@hbks.uni-sb.de

Homepage: http://www.hbks.uni-sb.de
 

Anzahl der Studenten: 260
 

Die HBKsaar zählt zu den jüngsten Kunsthochschulen Deutschlands.
Sie ist eine staatliche Einrichtung mit z. Zt. 250 Studierenden und 16 Professoren.
Merkmale der Hochschule sind u.a. eine enge Verbindung der Ausbildung von Freien Künstlern und Designern und das Prinzip des "problemorientierten Projektunterrichts“. Insbesondere sind die Berücksichtigung der neuen Medien, eine praxisnahe Ausbildung und hohe Kommunikationsfähigkeit der Absolventen sowie starke internationale Bezüge der Hochschule, vor allem zum Nachbarland Frankreich, definiert.
Das Hauptgebäude der HBKsaar, ein historischer Barockbau, befindet sich zusammen mit den Pavillonbauten am Ludwigsplatz, im Zentrum Saarbrückens. In diesen Gebäuden sind das Rektorat, die Hochschulverwaltung, die Bibliothek, die Ateliereinrichtungen der Fachbereiche, mechanische Werkstätten sowie eine Cafeteria untergebracht.
Am nahen Tummelplatz steht der Hochschule ein Druckzentrum zur Verfügung. 1994 wurde der Campus der Hochschule durch Inbetriebnahme eines ehemaligen Schulgebäudes, das sogenannte E-Haus, erweitert. Dieses beherbergt heute den Computer- und Videobereich, ein Tonstudio, Teile des Arbeitsbereiches Neue Künstlerische Medien, ferner Professorenateliers,
ein Fotolabor sowie ein Foto- und Videoaufnahmestudio.
Zusätzliche Flächen nutzt die HBKsaar in Völklingen auf dem Gelände eines ehemaligen Hüttenwerks, das als eines der größten seiner Art in Europa zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Untergebracht sind hier eine Metallwerkstatt, eine Steinbildhauerei, ein Professorenatelier, Studentenateliers und Ausstellungsräume.
Die HBKsaar gliedert sich in die Fachbereiche Freie Kunst und Design, in die der Studiengang Kunsterziehung jeweils fachbezogen integriert ist. Die Werkstatt- und Laboreinrichtungen sind fachbereichsübergreifend organisiert. Als zentrale Einrichtungen werden eine Bibliothek und eine Diathek geführt. Ein Hochschularchiv als zukünftig weitere zentrale Einrichtung befindet sich im Aufbau.
Die Gründung der Hochschule der Bildenden Künste Saar erfolgte 1989 im Zusammenhang mit der wirtschaftlich-technologischen Entwicklung des Saarlandes, das mit dem Auf- und Ausbau alternativer Forschungseinrichtungen – insbesondere für Ökologie, Neue Technologien, Informatik und Künstliche Intelligenz – den Problemstellungen der Zukunft begegnen will.
Kunst und Kunsthandwerk, am Bauhaus orientiert, bestimmten ab den 20er Jahren das Selbstverständnis der Saarbrücker Kunstschulen als Vorläufereinrichtungen der heutigen Hochschule der Bildenden Künste mit den Fachbereichen Freie Kunst und Design.
Neu an dieser Kunsthochschule ist die interdisziplinäre Vernetzung des Studienangebots. Das heißt, einerseits über experimentelle und interaktive Projekte die jeweils aktuellen Ressourcen aus Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft in das Lehrangebot einzubeziehen, andererseits den elektronischen Medien einen besonderen Platz einzuräumen.
Denn die ästhetische Innovation der Telekommunikation stellt für Künstler wie Designer eine zentrale Zukunftsfrage dar.
Das flexible Bildungskonzept fordert von den hier Studierenden Mündigkeit und ein kritisches Interesse an dem jeweils Anderen, an politischen, sozio-politischen, ethno-sozialen, ökologischen und ökonomischen Veränderungen unserer Gesellschaft. Das Ziel liegt in der Heranbildung von Künstlern und Designern, die nicht nur eine "Klasse" frequentieren,
sondern beweglich sind; deren ästhetische Qualifikation auf einer möglichst universellen Kenntnis gesellschaftsrelevanter Zusammenhänge beruht.

Studiengänge:
Kommunikationsdesign Diplom
Kunst, freie Diplom
Produktdesign Diplom

Professoren (Nur Freie Kunst):
Prof. Bodo Baumgarten Malerei
Prof. Arnold Dreyblatt Medienkunst (befristete Professur)
Prof. Daniel Hausig Malerei / Intermedia
Prof. Christina Kubisch Plastik / Audiovisuelle Kunst
Prof. Wolfgang Nestler Plastik, Bildhauerei
Prof. Sigurd Rompza Grundlagen der Gestaltung für beide Fachbereiche
Prof. Ulrike Rosenbach Neue Künstlerische Medien